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24. März 2009 2 24 /03 /März /2009 19:09
ich wette, jedes weibliche menschliche wesen auf dieser erde kann ein lied davon singen.
das kann ich auch und deswegen fange ich direkt mal an mit dem singen (ich gebe sogar noch den gitarrenbegleitungsbonus dazu!).

als erstes ein fröhlicher akkord: g-dur.
am sonntag morgen wache ich mit sonnenschein auf, frühstücke hervorragend, und schaue dann auf die website einer meiner lieblingsbands, der wise guys. und mehr so aus prinzip schaue ich auf die konzertliste... und finde tatsächlich eingeschoben mitte september ein konzert in der selben spielstätte, die ich letztes jahr ebenfalls für ein wise guys-konzert besucht hatte! ich konnte mir den ganzen tag das vorfreudige grinsen auf ein zweites wise guys-konzert dieses jahr (in zwei wochen gehe ich ebenfalls zu der genialen a capella-gruppe, allerdings diesmal nach mainz) nicht verkneifen, auch, weil die erinnerungen an das konzert letzten jahres wieder wach wurden. und dann noch tanzen und ein spaziergang mit einer freundin über das sonnige feld... schön!

nun folgt ein trauriger akkord. a-moll.
die problemhäufchen, die mir immer und überall im weg herumliegen, pflanzen sich fort, kriegen nachwuchs oder wachsen (ein trottel findt sich immer, der futter ausstreut). ich weiß, dass ich theorie lernen sollte. ich weiß, dass ich auf meiner linksabbiegerspur bleiben sollte, während ich abbiege. ich weiß, dass ich physik verstehen sollte. ich weiß, das ich dieses blöde lied inzwischen blind zupfen können sollte. ich weiß, dass ich mich wenigstens ein bisschen an die fastenzeit halten sollte. ich weiß, dass ich ihn endlich ganz vergessen sollte. ich weiß, dass ich langsam wirklich mal mit einer gewissen person sprechen sollte. ich weiß das alles! aber es macht meine laune nicht besser, wenn es einem täglich unter die nase gerieben wird, das man einen hang zum versager hat... scheiße!

ich wechsele die stimm(ungs)lage auf einen zornigen akkord: e-moll.
ich hab irgendwie nicht ganz so viel bock, einem haufen leuten ständig nachrennen zu müssen, und als dank dafür angemotzt oder ganz ignoriert zu werden. ehrlich, die menschen machen es einem manchmal echt nicht leicht, nett sein zu wollen. und irgendwann macht es nicht mehr so viel spaß, den leuten nachzurenne, wenn man genau weiß, ich höre eh nichts und eigentlich ist es ihnen egal, was man sagt und tut und macht, es gilt höchstens als selbstverständlich. und genauso wenig lust habe ich auf meine zimmermitbewohnerin, beziehungsweise ihre attitüden. lila wannabetussi und schwarzes emokind passen nicht zueinander. -.-

und zuletzt noch ein gestresster akkord: c-moll.
schule, fahrschule, gruppenstunde, bar, verabredungen, theorie lernen, gitarre, arzttermine, familie, geburtstage, dies wegbringen, jenes wegschicken, dem nachrennen, tanzen, mir um dich sorgen machen, ja was soll ich den noch alles tun?!

das alles innerhalb von drei tagen ist ein bisschen viel. :(

selbstmitleid aus, lied zuende,

mazenoire

p.s.: wehe ich lese auch nur einen kommentar von wegen rumheulen!
entsprechende person darf sich dann auch nicht mehr auskotzen über das, was ansteht :p

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