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Mit dem Kopf durch die Wand...

Alles geht zu schnell. Die Welt dreht sich schneller, als ich hinschauen kann, meine Gefühle fahren die krasseste Achterbahn des Europaparks und ich stehe mitten in dem Strudel und sehe wie alles um mich herumwirbelt, ohne etwas festhalten zu können...

Heute war mein letzter Schultag. Jetzt kommen zwei Wochen Osterferien. Ich sehe endlich die liebe Cidney wieder. Dafür muss ich fünf Stunden im Zug sitzen. Ich fahre außerdem an die geliebte Nordsee. Ans Meer. In den kalten Meerwind. Ich muss extrem viele Arbeiten für die Schule erledigen. "Irrungen, Wirrungen" von Fontane lesen. Wohlwissend, dass ich mich wahrscheinlich nie wieder auf den Inhalt konzentrieren kann, wenn ich es in der Hand halte, weil ich dabei an ihn denken muss. Ich habe die Infoarbeit hinter mir. Ich weiß nicht, wie es lief. Ich glaube, gut. Ich habe 14 Punkte mündlich in Deutsch. Und 12 Punkte in Geschichte geschrieben. Ich kann zwei Wochen ausschlafen. Aber ich habe zwei Wochen keinen regelmäßigen Ablauf. Ich habe kein Konzept. Ich bin zwei Wochen ziellos. In etwas mehr als einer Woche kann ich wieder Schokolade essen. und Fleisch. Dabei hab ich es jetzt 37 Tage ausgehalten ohne. Und in den letzten Tagen ist eh alles konfus geworden. Ich esse überhaupt nicht mehr richtig. Ich habe keinen Appetit. Ich habe nicht mal Lust auf die leckersten Kekse der Welt. Ich will gleichzeitig lachen und jubeln vor Freude und weinen, richtig lange, dass ich mich nicht mehr so vollgestopft (oder von Gefühlen verstopft) fühle. Ich kann den Magic Cube auswendig lösen. In 4 Minuten, durchschnittlich. Meine Haare sind sehr lang geworden. Ich vermisse meine Schwester. Sie ist grade nicht bei mir. Sie ist irgendwo in Frankfurt... Keine Ahnung mit wem. Ich kann das Lied nicht auf der Gitarre spielen. Dafür ein anderes auf der Blockflöte. Meine Mama erinnerte mich an Zeiten, von denen ich gar nicht wusste, wie sehr sie mich geprägt haben. Und ich vermisse ihn grade so sehr und halte den Gedanken kaum aus, dass wir es wahrscheinlich nicht mehr schaffen, uns vorm Urlaub nochmal sehen. Und zuordnen kann ich eh nichts mehr. Da hilft es mir auch nicht, dass ich mich von anderen habe beeinflussen lassen.  

Und manchmal will man Dinge einfach zu unbedingt, als dass es je etwas werden könnte. Und ein weiteres mal 'ne fette Platzwunde am Kopf...

mazenoire, der Name passt wie die Faust aufs Auge.

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T
<br /> entspann dich. es sind ferien, auch für dich.<br /> <br /> <br />
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