Alle Jahre wieder: Der Jahresrückblick. Meinen Leserinnen und Lesern (bzw. meinem einen Leser, vermute ich...) wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr.
Wie ist dein vorherrschendes Gefühl für 2013? Kann nur besser werden…
Was hast du 2012 zum ersten Mal getan? Mir die Bänder im Sprunggelenk gerissen, um nur mal eine ätzende neue Erfahrung zu nennen.
Was hast du 2012 nach langer Zeit mal wieder getan? Ein großes Puzzle gepuzzelt.
Was hast du 2012 leider gar nicht getan? Unter anderem: Urlaub am Meer.
Wort des Jahres: "Idioten" - ist aber nicht mein Wort, hab ich nur übernommen.
Stadt des Jahres: Dresden, ist echt schön da.
Alkoholexzesse? Ja. Das waren schon einige. Ziemlich viele sogar.
Davon gekotzt? Immer noch: Kein einziges Mal.
Haare länger oder kürzer? Mal so, mal so.
Mehr ausgegeben oder weniger? Viel mehr... Und das Meiste davon fürs Auto.
Krankenhausbesuche? Ja. Hatte schöne und schmerzhafte Gründe. Schön war ein neugeborenes Baby anschauen zu gehen – schmerzhaft war mit einem unbeweglichen, geschwollenen, grünblaulilabuntem Fuß in der Notaufnahme zu sitzen.
Verliebt? Ja. Und ich hatte sogar Hoffnung.
Getränk des Jahres? Schweppes Californian Citrus Summer.
Essen des Jahres? Hm. Ich würde sagen das Hähnchengeschnetzelte in der Pflaumensoße mit Reis – das erste RICHTIGE Gericht, das ich in meiner Wohnung gekocht hab (und es hat verdammt gut geschmeckt).
Die schönste Zeit habe ich verbracht mit... Meiner Familie – zumindest meistens.
Die meiste Zeit habe ich verbracht mit... Mir selbst.
Song des Jahres: Nach Hause – Wise Guys. (Und auch Undisclosed Desires – Muse, aber nicht so sehr.)
CD des Jahres: Zwei Welten – Wise Guys und Ballast der Republik – Die Toten Hosen
Konzert des Jahres: Hm. Ich kann mich nicht entscheiden zwischen dem Open Air-Wise Guys-Konzert auf dem Römerberg oder dem Ärzte-Konzert in Frankfurt.
Buch des Jahres: „Die Hütte“ von William P. Young.
Film des Jahres: Ziemlich Beste Freunde
TV-Serie des Jahres: Scrubs (schon wieder)
Erkenntnis des Jahres: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können: Den Unfall, den anderen Unfall, den beschissenen Sommer, den Hickhack in der Uni.
Was war die beste Idee/Entscheidung des Jahres? Gab es keine, außer vielleicht den Kurzurlaub im Herbst.
Was war die schlechteste Entscheidung des Jahres? Tausende.
Schlimmstes Ereignis für dich: Der Unfall, der andere Unfall, der beschissene Sommer, der Hickhack in der Uni.
Bestes Ereignis für dich: Der Simulatorflug im A380, das Quadfahren in den Bergen und die Nacht, die wir zum Tag gemacht haben. Und selbst die hat im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack.
Drei Ereignisse im weltlichen Geschehen, die dir im Kopf hängengeblieben sind: Die Fußball-EM, den Wiederaufstieg der Eintracht Frankfurt, die US-Wahl. Generell erstaunlich wenig. Keine Ahnung, ob‘s daran liegt, dass das Jahr so unspektakulär war oder dass ich genug mit mir selbst zu tun hatte.
2012 war mit einem Wort: Absolut beschissen.
Der Plan lautet: An Silvester so früh wie möglich betrunken sein, damit ich nur noch möglichst wenig von diesem beknackten Jahr mitbekomme und, wenn ich aufwache, 2013 ist.