klingt so ganz cool und tough, allerdings ist es leichter gesagt als getan.
ich dachte, ich bin mal ganz cool und tough und tue so, als würde es mich nicht mehr interessieren, wie es ihm geht, und als hätte ich gar kein interesse mit ihm zu reden und vor allem zu schreiben.
ich dachte, ich lasse es mal ganz selbstbewusst sein, ihn anzuschreiben und mich zu melden, um ihm nicht das gefühl zu geben, ich renne ihm nach oder interessiere mich zu sehr für ihn.
ich dachte auch, hey, er meldet sich nicht und ignoriert dich, also kannst du es auch getrost tun.
but in fact: ich bin weder tough noch cool noch selbstbewusst. denn meines wissens nach beinhaltet effektives ignorieren nicht, dass man alle drei minuten online geht, und hofft, dass er auch da ist, damit er einen anschreibt.
und auch nicht, ständig auf seinem handy nach einer ungelesenen sms zu suchen.
und auch nicht, andauernd sein profil in netzwerken anzuklicken.
und auch nicht, einen derart sinnbefreiten blogeintrag zu schreiben.
stattdessen stelle ich mir jetzt mein bronzenes tanzabzeichen ins regal. hach. schön. sechzig von sechzig punkten beim tanzen. (ich weiß zwar nicht, was ein bronzenes tanzabzeichen in meinem leben für einen bonus erlangen kann, und ob es irgendeinen nutzen hat, aber egal. es ist rund und schön und bronze. und es steht jetzt in meinem schrank neben der punkrockquietscheente.)
ich sollte aufräumen.
bäm,
mazenoire