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es ist kalt...

... in den dunklen straßen, durch die ich einsam laufe.
oben stehen sterne, der mond leuchtet,
und ein kühler windstoß
lässt meine haare um mein gesicht wehen.
tränen, die ich nicht mehr weinen kann,
weil ich zu gelähmt bin,
drücken gegen meinen magen
und schnüren mir die luft ab.
ein stummer schrei der verzweiflung,
den du nicht hören kannst.
jeder stein am boden, jede ecke
erinnert mich an dich.
ich sehe dich.
ich spüre dich.
ich höre dich.
es ist kalt in den dunklen straßen
und in mir,
weil ich begriffen habe,
dass du nie zu mir gehören wirst...

erstaunlich, wie schnell aus riesigem glück bodenlose verzweiflung werden kann...

gelähmt.

mazenoire
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D
wie sehr ich dich doch verstehe. wir sind in der gleichen situation, und doch ist sie anders. <br /> wie sehr können einen die medien und die literatur nur beeinflussen? dort wird uns tag für tag eine heile welt vorgegaukelt, in der immer alle glücklich und zufrieden sind, in der am Ende immer alle ihr Glück finden. Es ist aber nicht so! es gibt nicht immer ein happy end! <br /> Das ist ja grad die schweinerei, die sonne scheint, als wäre nichts dabei
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