... in den dunklen straßen, durch die ich einsam laufe.
oben stehen sterne, der mond leuchtet,
und ein kühler windstoß
lässt meine haare um mein gesicht wehen.
tränen, die ich nicht mehr weinen kann,
weil ich zu gelähmt bin,
drücken gegen meinen magen
und schnüren mir die luft ab.
ein stummer schrei der verzweiflung,
den du nicht hören kannst.
jeder stein am boden, jede ecke
erinnert mich an dich.
ich sehe dich.
ich spüre dich.
ich höre dich.
es ist kalt in den dunklen straßen
und in mir,
weil ich begriffen habe,
dass du nie zu mir gehören wirst...
erstaunlich, wie schnell aus riesigem glück bodenlose verzweiflung werden kann...
gelähmt.
mazenoire