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25. August 2009 2 25 /08 /August /2009 11:54

zwanzig tage sind seit dem letzten eintrag vergangen, davon war ich elf tage unterwegs und die restlichen neun tage hatte ich keine lust was zu schreiben, beziehungsweise keine idee, worüber ich schreiben könnte.

also nein, so stimmt das nicht... eigentlich hatte ich schon ideen, nur waren das so viele, dass ich nicht wusste, wie ich sie alle in einem blogeintrag vereinen soll.

ich hätte über sternschnuppen schreiben können, und über nächte, in denen man auf der erde unter freiem himmel liegt und am dunklen himmel einer sternschnuppe nach der anderen einen wunsch hinterherschickt.
ich hätte auch über unzuverlässigkeit und misstrauen schreiben können, darüber, wie unsachlich kritisiert und übereinander gemeckert wird und wie man sich gegenseitig mit schlechter stimmung runterzieht.
oder aber über zwei minuten und neunzehn sekunden, in denen man sich gegenseitig eine freude macht, indem man einfach nur redet, übers wetter, über einen see und über einen geburtstag.
ich hätte aber auch von eifersucht berichten können, über das gefühl nur neben dran zu stehen und nicht beteiligt zu sein, darüber, nur zugucken zu können und über die wut und die enttäuschung, die daraus entsteht.
andererseits hätte ich auch über partys schreiben können, über vorbehaltloses, lustiges beisammensein, über ausgelassenes singen zu lauter musik, miteinander tanzen, lachen und trinken, und über freundschaft und den spaß, den man miteinander haben kann, auch an ungewöhnlichen orten.
oder über einen neubeginn, über den ersten tag, wo alles anders ist, obwohl eigentlich alles beim alten bleibt, mit teilweise neuen leuten, mit der vorbereitung auf den abschluss und dem start eines neuen lebens als schüler.

doch wie hätte ich das alles ausführlich beschreiben sollen? jedes dieser ereignisse oder gefühle hätte einen ganzen blogeintrag verdient. keines hätte ich nur so halb abhandeln oder in wenigen sätzen anstreifen wollen. also hab ich mich entschieden, sie alle nur in einem satz zu erwähnen und meinem lieben leser die freiheit zu geben, sich selbst auszumalen, was ich zu jeden einzelnem punkt erlebt habe und würde erzählen wollen.


deswegen habe ich mich als titel für einen eintrag für fernweh entschieden.
heimweh ist, wenn man heim will - fernweh ist, wenn man weg will. ich will lieber weg. ich will mir ein paar liebe menschen schnappen, meine gitarre mitnehmen und an den strand. ans meer. und nachts ein lagerfeuer mit gitarrenmusik. und leckeren cocktails. das wäre version eins.
version zwei entfacht ebenso den wunsch nach weitfornistan: konzerte. ganz weit vorne mit hunderten anderen gleichgesinnten zu musik abgehen, die besten der besten oben auf der bühne schwitzen sehen, sehen, wie sie in ihrem element sind und die geilsten lieder aus ihren instrumenten zaubern und damit wellen der euphorie in die körper der tobenden menge feuern.
wie habe ich es dieses jahr nur ausghalten mit nur zwei konzerten? kein farin urlaub racing team, keine ärzte. kein schandmaul. nur einmal wise guys und einmal inhuman. gut okay, ein wise guys und ein poolstar konzert kommen noch... aber dann ist schluss. 2010 wird ein weitgehend konzertfreies jahr. die ärzte spielen nicht, furt auch nicht, die schandmäuler machen eine albumpause. ähm hallo?! wie soll ich denn das nächste jahr überleben? (ich könnte natürlich für 2011 sparen... aber das schaffe ich eh nicht.)
vielleicht schaffe ich es dieses jahr noch zu schandmaul... aber auch nur vielleicht. und nur wenn ich glück habe. aber farin urlaub, den blonden gitarrengott, werde ich wohl erst in knapp zwei jahren wiedersehen. aber dann auf jeden fall. egal wann. egal was es kostet. egal wie weit ich fahren muss.

ich hab nämlich sehnsucht nach der musik. so.
genug über fernweh geredet. ich werde es schon überleben. 2011 kommt bestimmt... :)

liebe und frieden.

mazenoire


p.s.: übrigens gibt es einen geburtstag zu verkünden. vor genau einem jahr habe ich diesen blog in betrieb genommen. hätte mir damals jemand gesagt: in einem jahr vollführst du diesen indiskreten seelenstrip immer noch und versuchst pseudointelligente und fastwitzige texte zu schreiben, ich hätte ihm nicht geglaubt. ohje. mein computer trieft vor sarkasmus. auf ein weiteres jahr bullshit, cheers!

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